Das Reichsverkehrsministerium, 1919 eingerichtet, stand zwischen 1932 und 1937 unter der Leitung von Paul Freiherr von Eltz-Rübenbach, der kein Mitglied der NSDAP war. Er wurde 1937 durch das Parteimitglied Julius Dorpmüller ersetzt, der die Behörde bis zum Kriegsende 1945 leiten sollte. Das Ministerium nahm eine wichtige Rolle bei der Implementierung der "Endlösungspolitik" der Nationalsozialisten ein. Die Behörde, zuständig für den Eisenbahnverkehr im Reich und den besetzten Gebieten, kooperierte mit anderen Nazi-Institutionen bei der Planung und Bereitstellung von Deportationszügen.

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